Der Abschied

Die Wochen des Semesters flogen schnell dahin und mein Abflug rückte immer näher. Inzwischen ist auch das Visum ins Haus geflattert und sogar ein Untermieter für mein schönes Zimmer hat sich gefunden. Meine Unterkunft in Auckland steht ebenfalls schon fest, es wird ein 5 Mann Apartment mit nur einem Badezimmer :(.

Da blieben nur noch drei Aufgaben über: Zimmer ausräumen, Koffer packen und sich verabschieden

1. Zimmer aufräumen.
Ahhh, wo kommt denn das ganze Zeug her und wo soll es denn nur hin?
In den letzten zwei ½ Jahren habe ich mein Zimmer mit allerlei schönen und überflüssigen Dingen gefüllt und die müssen jetzt alle raus!!! Zum Glück habe ich einen netten Untermieter gefunden und die Einrichtung konnte da bleiben, aber der ganze Kleinkram!? Da heißt es Kisten besorgen und in einer Ecke anfangen. Zum Schluss wurden es 9 Kartons, etliche Tüten und noch viel mehr Kram der unterm Bett eingelagert wurde.

2. Koffer packen
Ganz großer Tipp: Sich vor dem packen nicht nur überlegen was mitkommen soll, sondern auch, wo es verstaut wird!!! Ich hab das nämlich so gemacht: Erstmal werden Koffer und Reisetasche (ich darf zum Glück 30kg mitnehmen) bis oben hin mit Klamotten voll gestopft. Dann schaute ich auf den restlichen eingeplanten Berg an Kosmetika, Technik & Co. und packte alles wieder aus.

3. Verabschieden
Ein Auslandssemester zu planen und organisieren dauert seine Zeit und kostet einige Nerven, aber das schwerste von allem ist das sich verabschieden.
Das letzte Wochenende war ich noch einmal in der Heimat, um mich von Familie und Freunden zu verabschieden. Es war schön noch einmal die guten, „alten“ Freunde zu sehen, aber tausendfach schwer sich von den Großeltern zu verabschieden. Für sie sind die 5 Monate eine halbe Ewigkeit.
Abschiedabend_I1
Umso angenehmer war das Tschüss-sagen in Ilmenau. Gestern Abend habe ich noch einmal, in alter Tradition, in den P-Clubraum eingeladen. Wir saßen in gemütlicher Runde beisammen, haben Wein geschlürft, Häppchen genascht und Geschichten ausgetauscht.


Abschiedsabend_II1




Es gab sogar die ein oder andere Überraschung für mich. Ach wie schön war das, danke euch allen, ihr werdet mir so sehr fehlen.

Die Zeit ist nun viel zu schnell verfolgen. Morgen bricht schon der Valentinstag an und damit der Tag meiner Abreise. Aufgeregt bin ich im Moment gar nicht mehr, es gibt nichts mehr zu erledigen und ich warte nur noch geduldig auf die Ankunft.
Also winterliches Deutschland ade, wir sehen uns erst in 5 Monaten wieder.

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